Aktionen der Schule zum Globalen Lernen

Datum

Aktion

Ort

Personen

21.10.2008

Weltfrühstück Ausstellung: afrikanisches Dorf aus Lehm

Theater: Zakk

Kinder der Klasse 4b mit MuSe Künstlerin Frau Gisela Happe

2009

Jul Sanwidi : Weltkiste - Film über Burkina Faso -Trommeln
Regina Riepe: afrikanisch Kochen

KGS Höhenstraße
Projekt: Globales Lernen

60 Kinder der Schule im Rahmen des offenen Ganztags mit Lehrern, Erziehern und Eltern

 

Ernährungstage:
Getreide aus aller Welt

Küche der KGS Höhenstraße

Köchin Frau Dörken mit Lehrern und Kindern

18.03.2010

Präsentation von selbstgebackenen Hirseplätzchen

Köln - Didacta -
Stand der Welthungerhilfe

Schulleitung und Kinder der KGS Höhenstraße

 

Spendenaktion zugunsten von Haiti: circa 650€

Schule und Elternhaus

Kinder und Erwachsene

2010

Projektwoche Fußball WM in Afrika mit anschl. Schulfest

KGS Höhenstraße mit Jul Sanwidi

Schulgemeinde

30.09.2010

Besuch aus Burkina Faso: Oskar S.

Klasse 4 b der KGS Höhenstraße

Presse, Welthungerhilfe, Schulleiterin, Klasse 4b

01.10.2010

Lebenslauf

4. Klassen

Schulleitung, Lehrer, Kinder

Oktober 2010

Spendenaktion zugunsten der Welthungerhilfe

Sponsorenlauf

Kinder der 4. Klassen

2011-2013

Bildungsangebot zum Thema Afrika

GTK Klasse der Stufe 4

M. Gecke/S. Zeller

2013-2014

Bildungsangebot zum Thema Nepal

GTK Klasse der Stufe 4/Kooperation mit der Nepal AG der Dieter-Forte-GS

S. Zeller

2015

Gründung einer Fair-Buddy-AG

KGS Höhenstraße, Vernetzung zum Stadtteil

Schüler aus den Klassen 3 und 4 ,S. Tsardakas

Mai 2015

Projekttage zum Thema

alle Klassen in Kooperation mit außerschulischen Partnern

Schulgemeinde

2015

Bildungsangebot zum Thema

GTK Klasse der Stufe 3

Bildungsanbieterin

2015

Skypen mit der Partnerschule in Korak

GTK Klasse der Stufe 4

A. Paulsen-Welthungerhilfe, Medienbeauftragter

2016

Bildungsangebot zum Thema mit musischer Ausrichtung

GTK Klasse der Stufe 3

Bildungsanbieterin



Namasté - Skypen unterm Regenschirm

Schülerinnen und Schüler der Katholischen Grundschule Höhenstraße in Düsseldorf und der Green School Chaughara im Süden Nepals lernen im Live-Chat voneinander

Düsseldorf/Chaughara, Nepal: Heute steht endlich das lang ersehnte Skypen mit der nepalesischen Partnerschule, einer Projektschule der Welthungerhilfe, auf dem Stundenplan. Wegen des schlimmen Erdbebens im Frühjahr 2015 musste es vertagt werden. Die Spannung ist groß, als es endlich losgeht: In großen Trauben umringen jeweils ungefähr zehn Kinder und ihre Lehrerinnen und Lehrer die Computer in Düsseldorf und in Nepal. Die Gruppen können sich gegenseitig sehen und winken sich zu. Die deutschen Kinder begrüßen die Freunde mit den für Nepal typischen gefalteten Händen, dem nach vorne geneigten Oberkörper und einem freundlichen „Namasté“. Die nepalischen Kinder skypen unter freiem Himmel vor beeindruckender Bergkulisse und unter einem großen Regenschirm, denn die Sonne blendet. Die Düsseldorfer Kinder skypen vom eher kühlen Computerraum unter dem Dach der Schule. In Nepal ist es 13.30 Uhr, in Düsseldorf erst 10.00 Uhr.

„An Samstagen helfen wir beim Wäschewaschen und bringen das Vieh zum Weiden.“

Nach Vorstellungsrunde, dem Austausch von Höflichkeiten, „Dein Kleid gefällt mir - es ist schön bunt“, werden die Fragen zunehmend spezifischer: „Wir haben für heute Halbzeit“, sagen die deutschen Kinder, „Was macht ihr heute Nachmittag?“ In Düsseldorf entspannen die Kinder, treiben Sport und lernen Keyboard oder Geige. In Nepal helfen die Kinder erstmal beim Zubereiten des Essens, holen Wasser und spülen das Geschirr. Aber auch hier wird gespielt: z.B. Seilhüpfen oder Volleyball. An Samstagen helfen die nepalesischen Kinder beim Wäschewaschen und bringen das Vieh zum Weiden. „Wir haben kein Vieh zuhause, dafür halten wir Hunde und Katzen,“ sagen die deutschen Kinder.

„Habt Ihr wilde Tiere in Deutschland?“

Bishal (12), Präsident des Ökologie-Clubs in Chaughara will noch wissen: „Habt Ihr wilde Tiere in Deutschland?“, „Kennt Ihr Euch mit Vögeln aus?“, und „Gibt es bei Euch Adler?“. Überrascht waren die nepalesischen Kinder, dass es in Deutschland (wieder) Wölfe gibt. Die gäbe es in Nepal nicht, dafür aber wie in Deutschland auch Füchse und Wildschweine. Und: Leoparden und Affen. „Habt Ihr’s gut! Um solche Tiere zu sehen, müssen wir in den Zoo gehen,“ antwortet ihm Melissa.

„Social Studies – Was ist das?“

Gemeinsam ist beiden Gruppen, dass sie in Mathematik gerade das Multiplizieren und Dividieren im Tausender-Raum üben. Auch das Fach Englisch stand heute für beide Gruppen schon auf dem Stundenplan. Wie nützlich das für beide Seiten ist, zeigt sich gerade jetzt beim Skypen. Während die nepalesichen Kinder Nepali-Unterricht hatten, hatten die deutschen Kinder Deutsch-Unterricht. Die Nepalis hatten heute auch Naturwissenschaften und das Fach „Social Studies“, das man grob mit dem Fach Sachkunde vergleichen kann, es umfasst allerdings auch Geografie, Geschichte und Sozialkunde. Die deutschen Kinder hatten gerade Bionik im Sachkunde-Unterricht – wie Phänomene aus der Natur auf die Technik übertragen werden. Die Ergebnisse wollen sie nun mit den nepalesischen Kindern teilen und hoffen, dass die ihrerseits auch Beispiele schicken können.

„Was für einen wunderbaren Schulgarten habt Ihr!“

Zum Schluss zeigen die nepalesischen Schüler/innen noch ihr Schulgelände und, besonders beeindruckend, den von ihnen angelegten Gemüsegarten. Wie die Katholische Grundschule Höhenstraße auch, hat die Green School Chaughara Nachhaltigkeit fest in ihrem Curriculum verankert und deshalb auch einen „Eco-Club“, einen „Ökologie-Club“. Die Nepalis bestaunen das große Schulgebäude in Düsseldorf und wollen wissen, welche Klassenstufe jeweils in den Räumen unterrichtet wird. „Wir hoffen, wir können bald mal wieder reden. Bis dahin, lasst es Euch gut gehen!“





Lernpartnerschaft

Seit September diesen Jahres besteht eine Lernpartnerschaft zwischen einer Schule in Korak (Nepal) und unserer Schule. Wir lernen uns kennen indem wir uns gegenseitig Briefe schreiben. Auf dem Bild freuen sich die Kinder in Korak gerade über unser Päckchen.





WeltFrühstück auf der Bildungsmesse didacta 2013 Grundschule Höhenstraße im Backfieber für Nepal

Von Angela Tamke, 20.2.2013

Frühstück aus Nepal war die Attraktion am Stand der Welthungerhilfe auf der Bildungsmesse didacta 2013 in Köln. Drei Schüler - Anas, Alexander und Lazaros und zwei Schülerinnen - Seyma und Amina - servierten am Mittwoch, den 20.2., den zahlreichen Besuchern Sel Roti, ein Bananen-Reis-Brot, köstlich garniert mit Ananas und Banane.

Die Schülergruppe war eine Abordnung der Klasse 4a der Grundschule Höhenstraße aus Düsseldorf. Diese Düsseldorfer Schule engagiert sich seit der Städtepartnerschaft mit der Welthungerhilfe im Jahr 2008 in zahlreichen Aktionen für die Arbeit der Hilfsorganisation.

Seit Dezember 2012 unterstützt sie das Millenniumsdorf Korak in Nepal.

Globales Lernen ist ein Markenzeichen der Schule mit ihren Schülerinnen und Schülern aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Auf der didacta drehten die Schüler den Spieß um und fragten die Besucher am Stand, was sie über Nepal wissen. "Wie heißt die Hauptstadt von Nepal?" "Was frühstückt man in Nepal?" "Wie heißt das Millenniumsdorf der Welthungerhilfe in Nepal?"

Nach der Frühstücksaktion schauten sich die Schüler interessiert auf der didacta um. Seyma meinte: "Hier ist es ja wie im Paradies. Hier gibt es ja alles". Damit brachte sie auf den Punkt, was Lehreinnen und Lehrer aus den Projektdörfern der Welthungerhilfe empfinden würden, wenn sie die Angebote an didaktischem Material für unsere Schulen sehen könnten.



Projekttage 27. bis zum 29. Mai 2015

Vom 27. bis zum 29. Mai 2015 fanden in der Katholischen Grundschule an der Höhenstraße die Projekttage zum Themenbereich „Globales Lernen“ statt. Da seit über 5 Jahren eine Kooperation der Schule mit der Welthungerhilfe besteht und in diesem Zusammenhang auch schon immer wieder gemeinsame Aktionen stattfanden (z.B. Spendenaktionen, Aufbau einer Lernpartnerschaft mit einer Schule im Milleniumsdorf Korak in Nepal etc.), sollte auch in diesem Schuljahr komprimiert, fächerübergreifend und auch jahrgangsübergreifend zu verschiedenen Themen gearbeitet werden. Globales Lernen ist ein Markenzeichen der Schule mit ihren Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichsten Herkunftsländern und findet schon lange in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften (Nepal-, Afrika-, Fair Buddy –AG) bereits interessierte Schüler und Schülerinnen.

In den Projekttagen haben sich die Schüler u.a. mit den Themen Afrika, Kinderarmut, Kinderrechte und Kinderspiele auseinandersetzt. Damit das Ganze nicht zu trocken geriet, wurde zum Thema Weltfrühstück für das leibliche Wohl gesorgt und in der Afrika- Gruppe Bananenbrot gebacken. Referenten aus Afrika haben über ihr Land anschaulich berichten (z.B. war der Künstler Jul Sanwidi eingeladen, der mit den Kindern Musik gemacht hat) und für die Flüchtlingskinder mit noch geringen Deutschkennnissen war die Clownsgruppe mit Nemo aus Südafrika gebucht, die mit den Kindern pantomimisch arbeitete und in einer Vorstellung die Zuschauer zu Staunen und Lachen brachte.